Projektvorstellung 3: Netzwerk Naturgarten

Es stehen einige Eintragungen an, die Seite wäre dringend optisch aufzufrischen (und auch das Logo möchte mehr Vielfalt symbolisieren), und unser Nachhaltigkeits-Katalog steuert auf seine zweite, erweiterte Auflage zu. Auch gibt es seit wenigen Tagen eine „Meta-Seite“ in englischer Sprache, die uns weltweites Kommunizieren  ermöglichen soll (uns sogar eine gleichnamige Gruppe auf Facebook) http://tribeofcreators.wordpress.com.

Hier aber nach einer unfreiwillig etwas überlangen Sommerpause die Fortsetzung der Projektvorstellungen, und zwar mit dem Netzwerk-Naturgarten-Projekt des Kärntners Albert Spitzer http://www.netzwerk-naturgarten.net/

Albert Spitzer stellte sein Projekt am Aktions- und Kulturtag 2016 am 3. Juni in Neusiedl bei Güssing vor. Seiner Initiative ist auf unserer Webseite auch schon längere Zeit eine Informationsseite gewidmet: https://akademiestegersbach.wordpress.com/termine/naturgarten-projekt/

Die wichtigsten Aussagen sind: Naturgärten sollten als eine kleinere Entsprechung der Nationalparks ebenfalls rechtlich geschützt werden. Die drei Eckpfeiler eines Naturgartens sind nach Albert Spitzer „Schutz, Erholung und Erziehung“. Albert Spitzer stellt sich eine organisatorische Strukturierung in größeren und kleinere unabhängigen Kreisen und eine Kartierung der ins Netzwerk eingetragenen Gärten vor.

Ein solcher loser Zusammschluss in einem Verband dient dazu, dem Thema mehr Gehör zu verschaffen und sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Albert Spitzer betont den lokalen Nutzen solcher Naturgärten, die vielerlei Gestalt annehmen können. Ob privat, ob kommunales Gebilde, sie alle tragen zur Lebensqualität bei und können darüber hinaus zusätzlichen Nutzen bringen.Sie können zur Bildung (Schulen, Erwachsenenbildung) dienen. Übrigens. auch wenn Erziehung und Bildung heute oft mit Manipulation gleichgesetzt werden – hier ist dies definitiv in diesem missbräuchlichen Sinn sgemeint!) . Sie fördern die Kommunikation und dienen der Naherholung. Sie bieten Raum für kreative Entfaltung. Sie werten das Ortsbild auf, und so mancher dieser Gärten kann auch touristisch als Attraktion dienen – ode rist ein „Aushängeschild“ für die jeweilige Gemeinde.

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Der siebenköpfigen Garten in Ozora, Dádpuszta, 2016

Dem Initiator ist bewusst, dass es nicht ohne eine Kennung nach außen (Logo, Infotafel…) gehen wird. Ideen für ein solches Logo gibt es schon. Vieles müsste noch klarer strukturiert und formuliert werden. Wie so häufig, wird ein Visionär, der solche Ziele verfolgt, zunächst angezweifelt. Die ZuhörerInnen beim Aktions- und Kulturtag 2016 konnte Albert Spitzer als Vortragender jedenfalls für sich gewinnen. Was er sich nun jedoch wünscht, ist der Kontakt zu ähnlich denkenden und handelnden Menschen in allen Bundesländern, mit oder ohne eigenen Naturgarten, damit das Naturgarten-Netzwerk Gestalt annimmt.

Albert Spitzer hat bereits viele wertvolle Informationen auf seinen Seiten zusammengetragen, sogar ein Buch zum Thema verfasst, viele Naturgarten-Besitzer besucht, konstruktive Gespräche geführt. Wobei er immer wieder betont, dass die Naturgarten-Idee ja bereits da ist, dass es gar Vieles dieser Art ja schon längst gibt. Ihm jedoch geht es um das Verbindende, das Gemeinsame, um einen Zusammenschluss und ein verstärktes Sichtbarwerden. In unserern Augen definiitiv ein Nachhaltigkeitsprojekt, das es wert ist, realisiert zu werden. I

In unserem Nachhaltigkeits-Katalog ist das Netzwerk Naturgarten von Albert Spitzer als zweites Projekt gelistet https://akademiestegersbach.wordpress.com/der-nachhaltigkeits-katalog/

 

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