Dr. Michael Ehrenberger

Dr. med. Michael Ehrenberger

Naturmedizin

Dr. Michael Ehrenberger – hier nur eine kleine Zusammenstellung von uns. Dr. Ehrenberger leitet unseren Arbeitskreis Naturmedizin.

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Biografie

1983 Promotion zum Dr. der Medizin
Tätigkeiten/ Referenzen
Zehnjährige Praxis als praktischer Arzt mit ganzheitlichem Denkansatz – Ordinationen in Perchtoldsdorf und Loipersdorf. Nebenbei Tätigkeit als Sportarzt im Sportleistungszentrum Südstadt und als  Seminarleiter für Heilfasten, Ernährungs- und Bewegungsseminare in der Therme Loipersdorf.
1983-1987 Ausbildung zum praktischen Arzt, Turnus in Krems und Lainz /Wien.
1987-1992 Tätigkeit im Krankenhaus Lainz am Institut für physikalische Medizin und als Spitalsarzt.
Seit  1996 Geschäftsführer der Firma Synthese-Gesellschaft für holistische Medizin – Entwicklung und Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln, seit 2003 Mitentwicklung einer neuen Nahrungsergänzungsserie auf der Basis von aktiviertem Vulkangestein.
1999-2000 Konsulent in der Forschungs- und Entwicklungs-abteilung der Firma ÖKOPHARM, Betreuung eines Forschungsprojektes in Novosibirsk / Russland.
2000-2003 Leiter des Europäischen Instituts für Umweltmedizin in St. Pölten und weiterer Forschungsprojekte im In- und Ausland unter anderem in Zusammenarbeit mit der Mendeleev Universität in Moskau und der Russischen Akademie der Wissenschaften.
2000 Kooperation mit Prof. Christiaan Barnard, Mitentwicklung eines Herzschutzpräparates und konzeptionelle Mitarbeit am Buch „50 Wege zu einem gesunden Herz“.
2000-2004 intensive Beschäftigung mit dem Thema der Wasserbelebung. Zusammenarbeit mit diversen Österreichischen Forschungsinstituten (Atominstitut Wien, Joanneum Research Weiz, Pflanzenphysiologie Salzburg).
2004 Initiator des „Netzwerk gesunde Medizin“.
Mai 2004 erste Buchveröffentlichung, gemeinsam mit seiner Frau Dr. phil. Doris Ehrenberger: „Natürlich entgiften“ mit Wasser und Vulkangestein.
März 2005 Buchveröffentlichung „LEBE“, Orac Verlag.
2006-2008 Aufbau von zwei Informationsplattformen im Internet, speziell für gesundheitliche Themen:
www.tv-gesundheit.at, www.radio-gesundheit.at.
Seit 2005 Aufbau eines Vertriebes von Nahrungsergänzungsmittel aus der Natur.
2008 wurde die Fa. Synthese zum größten Arbeitgeber in Mogersdorf.

Schwerpunkte
Dr. Michael Ehrenberger arbeitete in mehr als zehnjähriger Praxis als praktischer Arzt mit ganzheitlichem Denkansatz. Seit Jahren ist er auch im Bereich der Naturforschung tätig. Sein intensives privates Studium in einem noch sehr jungen Forschungszweig rund um ein neues Verständnis der Natur und der Naturprozesse und sein erweiterter Denkansatz im Verständnis lebender Systeme sind die Basis für die biologische Grundlagenforschung und die Produktentwicklungen innerhalb seiner Firma. Die Fa. Synthese, Gesellschaft für holistische Medizin entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel, die dem neuen, erweiterten Naturverständnis entsprechen.

2005 wird das „Netzwerk gesunde Medizin“ zum „Netzwerk Gesundheit“ erweitert, um eine gemeinsame Plattform für Mediziner, Therapeuten, aber auch Wirtschaftstreibende, Landwirte, Erzieher uvm. zu schaffen. Dr. Ehrenberger tritt für einen „Paradigmenwechsel“ in der Medizin ein. Und nicht nur dort. Gesundheit ist keine Insel, sie ist von vielen Bereichen unseres vernetzten Lebens abhängig und kann daher seiner Ansicht nach nur durch ein vernetztes Vorgehen innerhalb aller für die Gesundheit und Umwelt relevanter Bereiche wirklich gefördert werden. Mit diesem Denken geht er noch weit über den Ansatz des persönlichen Lebensstils hinaus, der heute allgemein im Mittelpunkt der Prävention steht.

Familie
verheiratet, 5 Kinder

Hobbies
Kinder, Tiere, Natur, Sport (besonders Ausdauersport)
Forschung – insbesondere die Anwendung quantenphysikalischer Erkenntnisse auf lebende Systeme, Epigenetik und Systembiologie

Kontakt
Synthese GmbH
A-8382 Mogersdorf 159
michael.ehrenberger@synthese.at

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Ganzheitsmediziner Dr. med. Michael Ehrenberger interviewt Mag. Karl Fischer, Leiter des wissenschaftlichen Beirates der Vitalakademien Österreichs, bei einem Symposium in Salzburg im Herbst 2007 zum Thema Licht & Farben und deren Wirkung auf unsere Gesundheit.
Weitere Infos unter: http://www.lichtundfarbe.at

Die Wirkung des Baobab-Baums

http://youtu.be/58luKuGcwek

Die Wirkung von Sternanis

http://www.youtube.com/watch?v=G5uRb8_xpTk

Thema Wasser: Prof. Hademar Bankhofer mit Dr. Michael Ehrenberger

Veröffentlichungen von Dr. Michael Ehrenberger:

Mai 2004 erste Buchveröffentlichung, gemeinsam mit Dr. phil. Doris Ehrenberger: „Natürlich entgiften mit Wasser und Vulkangestein”.

2005 LEBE! Lebendigkeit – Ernährung – Bewegung – Entspannung [Gebundene Ausgabe]

Über dieses Buch: http://concordverlag.at/lebe.html

Und viele weitere Publikationen.

Michael Ehrenberger (Autor)

Nachlese

Evolution durch Kooperation – Neue Wege des Heilens

31.07.2012 | Dr. med. Michael Ehrenberger

Der praktische Arzt und TV-Journalist zu Gesundheitsfragen und Hersteller natürlicher Nahrungsergänzungsmitteln, Dr. med. Michael Ehrenberger, im Gespräch mit Michael Vogt über Irrtümer der Schulwissenschaft und die Heilkraft der Natur.

Das Gesundheitssystem steht am Anfang eines grundlegenden Wandels. Die Probleme sind die gleichen, wie überall: Krankheit ist ein Geschäft geworden. Die chemische Industrie regiert die Gesundheitswesen der Industriestaaten. In den Spitälern herrscht oft (hinter dem Rücken der Patienten) das Faustrecht, besonders in größeren Spitälern.

Darüber hinaus baut die Medizin auf eine Physik auf, die im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Diese Physik ist nur für einen begrenzten Bereich gültig (geschlossene Systeme). Lebende Systeme sind offene Systeme, sie stehen mit ihrer Umgebung in einer dauernden Wechselwirkung (Informationsaustausch). Zukünftig werden sich Erklärungsmodelle durchsetzen, damit werden Heilmethoden wie die Homöopathie in die offizielle Medizin eingeführt. Sir John Eccles meinte schon vor vielen Jahren, daß die Dogmen der Religion von der Wissenschaft übernommen wurden. Hans Peter Dürr meint, daß wir im 21. Jahrhundert versuchen Probleme, die wir uns im 20. Jahrhundert geschaffen haben mit dem Gedankenmustern des 19. Jahrhunderts zu lösen. Das muß schief gehen.

Schon seit vielen Jahrzehnten richtet die moderne Welt ihr Denken, Streben und Handeln nicht mehr nach religiösen oder gar spirituellen Gesichtspunkten, sondern nach den Erkenntnissen der Wissenschaft. Es scheint dabei völlig unerheblich zu sein, ob die Erkenntnisse richtig oder falsch sind. Eines der größten Irrtümer ist die Evolutionstheorie von Darwin und die daraus gewonnenen Schlußfolgerungen. Darwins These lautet: «Der Stärkere gewinnt». Neuen Erkenntnissen der Biologie zufolge sind jedoch Teile von Darwins Thesen grundlegend falsch. Die neue Erkenntnis lautet: «Ohne Kooperation kann es keine Evolution geben».

Kooperation ist der Motor der Evolution. Martin Nowak, ein österreichischer Biomathematiker an der Harvard Universität, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Evolution, Spieltheorie und experimenteller Kooperationsforschung. Nach den Theorien von Nowak ist die Kooperation ein Chefarchitekt der Evolution. Gegen diese Theorie haben zuletzt mehr als 100 seiner Kollegen protestiert, trotzdem bleibt Martin Nowak bei seiner Meinung und seine Argumente sind mehr als überzeugend. So argumentiert der Forscher, daß die «Urzelle» aus Lipidvesikeln (Fettkügelchen) bestand, die RNA Moleküle beinhalteten. Hätten sich damals diese Urstrukturen bereits die Köpfe eingeschlagen, dann wäre wohl nie ein funktionierender Organismus entstanden. Aus dem gleichen Blickwinkel heraus sieht Nowak verschiedene Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs. Diese Erkrankung bedeutet für ihn den Zusammenbruch der Kooperation innerhalb eines Organismus. Auch bei Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel allergischen Reaktionen (u. a. Neurodermitis oder Asthma) bricht die Kooperation innerhalb eines Organismus zusammen und die körpereigene Immunabwehr greift jenen Verband von Zellen an, von dem sie ein wichtiger Bestandteil ist.

In vielen von Menschen geschaffenen Strukturen und Verhaltensmustern sieht man derzeit einen Zusammenbruch der Kooperation und darum auch, in einem übertragenen Sinn natürlich, Krankheit. Diese Kooperationsintoleranz beziehungsweise Faulheit könnte man auch als kollektiven Irrtum oder schlichtweg als kollektive Dummheit bezeichnen.

Bei dieser Frage werden sich sowohl die Einstellung von Arzt als auch Patient ändern. Der Arzt wird seine Rolle als Therapeut (= Begleiter) wieder erkennen und der Patient wird beginnen mitzuarbeiten (Ernährung, Bewegung, geistige Einstellung …) Ein Weg sind dabei natürliche Heilmittel, da sich dadurch den Menschen die Weisheit der Natur (von der wir ein Teil sind) näher bringen läßt. Die Prinzipien lauten: Ordnung, Rhythmus, Nicht-Gleichgewicht, Kommunikation, Bewegung, Kooperation. Diese natürlichen Nahrungsergänzungsmittel sind eigentlich Heilmittel. Das zu sagen, verbietet der Gesetzgeber unter dem Einfluß der chemischen Industrie.

Um komplizierte Strukturen aufzubauen, bedarf es einer permanenten Kooperation. Naturmedizin ist die Kooperation von Mensch und Natur. Wie bereits angesprochen, kann man Krankheit mit dem Verlust von Kooperation und somit von Ordnung in unserem Körper interpretieren. Krebs und Allergien wurden erwähnt. Außerdem kann man häufig beobachten, daß Kinder, die aus Familien kommen, in denen es öfter Spannungen gibt, regelmäßig erkranken. Im Falle einer Krankheit geht dem Körper der Rhythmus verloren und einzelne Mitglieder unseres großen «Körperorchesters» treffen nicht mehr den richtigen Ton.

Gerade im Falle von Krankheit ist es wichtig, die Kooperation und die Kommunikation innerhalb des Körpers wieder herzustellen. Dies erscheint mir mit Medikamenten der Schulmedizin (so wertvoll sie sein können) nicht möglich. Die Natur hat wunderbare Möglichkeiten geschaffen, uns, im Falle einer Krankheit, zu helfen. Eine einfache, aber sehr effektive Art und Weise die Eigenschaften einer Heilpflanze zu erkennen, ist zu beobachten, welche Eigenschaften die Pflanze in der freien Natur hat.

So reguliert der Affenbrotbaum (Baobab), der in den Steppen Afrikas lebt, in einer genialen Art und Weise seinen Wasserhaushalt. Dieser Baum kann über Monate ohne Wasser auskommen. In unserem Körper hat das Pulver seiner Früchte eine ähnliche Wirkung. Es reguliert in unserem Darm den Flüssigkeitshaushalt und ist daher hilfreich bei Verstopfung und bei Durchfall. Eine Pflanze, die in der Natur so gut wie nie von Bakterien, Viren oder Pilzen angefallen wird, ist der in Asien beheimatete Sternanis. Der Samen dieser Pflanze hilft unserem Körper bei diversen Infektionen. Ohne Kooperation gäbe es diese Welt nicht.

Falls wir Menschen glauben, daß wir die Natur zugunsten eines permanenten Gegeneinanders «verbessern» müssen, dann sägen wir jenen Ast ab, auf dem wir sitzen und die Natur wird ohne die Menschen weiter existieren, in friedvoller Kooperation.