Michel Heftrich

Michel Heftrich wird beim Kristallquelle-Stammtisch am Donnerstag, dem 9. Februar 2017, einen Vortrag über seine Berufserfahrungen in Luxemburg halten.

Seine derzeitigen Schwerpunkte: Repaircafé, Gemeinwohlökonomie, Upcycling, RecupART (Recycling-Kunst)

Michel Heftrich wohnt in Güttenbach, Bezirk Güssing, aber auch zeitweise in Deutsch Kaltenbrunn, Bezirk Jennersdorf.

Michel Heftrich, Bergstraße, 7536 Güttenbach, Mailadresse: duett [at] pt.lu

Bericht vom Stammtisch 9. Februar 2017

Der Bericht wurde am 10.2.2017 in den Bezirksblättern Online veröffentlicht:

http://www.meinbezirk.at/guessing/lokales/ein-luxemburger-bringt-wertvolle-erfahrungen-mit-nach-oesterreich-d2019692.html

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Die beliebten monatlichen Stammtische der Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie werden nach längerer Pause seit Jänner 2017 fortgesetzt. Beim Februar-Stammtisch am 9.2.2017 berichtete Michel Heftrich von seinen Berufserfahrungen in Luxemburg, aber auch darüber, was ihn momentan beseelt.

Vom Metalldreher zum Leiter eines Hauses der Begegnung

Neo-Güttenbacher Michael Heftrich wuchs in einem luxemburgischen Dorf auf und wendete sich nach seiner Meisterprüfung als Metalldreher dem Beruf eines Arbeitserziehers zu. Ein Obdachlosen-Projekt war der Auslöser. Später arbeitete er auch mit leicht gehandicapten Jugendlichen. Diesen Beruf liebte er und begann nachzudenken, wie er in stärkerem Maß zu mehr Lebensqualität in seiner Region beitragen kann. Er bildete sich im Management-Bereich weiter und reichte bei LEADER das Projekt für ein Haus der Begegnung in Untereisenbach ein, einem Grenzort, wie geschaffen für kulturelle Begegnungen und zum Brückenbau zwischen verschiedenen Ethnien. Dieses Traumprojekt konnte er 2005 nach fünfjähriger Wartezeit auf eine positive Erledigung verwirklichen.

Vom Haus Utopia zur Gemeinwohlökonomie in Fürstenfeld

Dank einer sorgfältig zusammengestellten Beamer-Schau konnten sich die Gäste, die aus vier Bezirken gekommen waren, von der staunenswerten Leistung des Luxemburgers überzeugen. Einrichtung, Projekte, Kulturleben und Gastronomie beeindruckten gleichermaßen. Auch bekam man ein wenig Einblick in die Schönheit und Lebensqualität des kleinen Herzogtums. Besonders gefielen den Teilnehmenden die originellen Bastelarbeiten und Bäckereien, die von Jugendgruppen, Pfadfindern und Seniorenvereinen im Haus der Begegnung angefertigt wurden. Freimütig und anschaulich schilderte Michel Heftrich die Geschicke des Hauses mit allerlei Highlights und Flops und erzählte, wie eine schwere Erkrankung sein Leben veränderte. Sein großes Projekt begann durch die Errichtung paralleler Einrichtungen zu bröckeln und war schließlich aus Kostengründen nicht mehr zu erhalten. Durch die seltsamen Wege des Schicksals lebt Michel Heftrich zur Zeit teils in Güttenbach, teils in Deutsch Kaltenbrunn und nimmt am Aufbau des Gemeinwohl-Projektes in Fürstenfeld teil. Dieses ermöglicht ihm, seine Erfahrungen einzubringen und seinen Traum von Gemeinschaftsprojekten in unserer Region in anderer Form fortzusetzen.

Upcycling, Recycling-Kunst und Repair-Cafés

Die besondere Leidenschaft des Neo-Burgenländers, der sich schon gut integriert hat, gilt jedoch der künstlerisch-handwerklichen Gestaltung durch sogenanntes Upcycling, also Recycling mit gestalterischer Aufwertung des ursprünglichen Produktes. Dabei steht er Jung und Alt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Seine pädagogischen und handwerklichen Fähigkeiten stellt er gerne bei den Repair-Cafés genannten Treffen in unserer Region zur Verfügung. Michel war nicht nur spezieller Gast des Abends, sondern brachte auch einige Terminhinweise mit. Er freut sich sowohl über Einladung zu Vorträgen als auch über Möglichkeiten zur Mithilfe in Repair-Cafés und Kreativprojekten mit jungen und älteren Leuten.

Vorstellungsrunde und Diskussion über Mensch und Natur

Freilich kamen auch die anderen Stammtisch-BesucherInnen zu Wort. Die Vorstellungsrunde diente Projektvorstellungen, Terminhinweisen, dem Gedankenaustausch und dem Netzwerken. Nicht untypisch für ein solches Treffen war die Begegnung von zwei Stammtisch-Gästen, die amüsiert feststellten, dass sie am selben Ort arbeiteten. Dominierten beim letzten Stammtisch Unterhaltungen über Gesundheit und Ernährung, so wurden diesmal Gespräche über Umsetzung von Erlerntem im täglichen Leben und die Kommunikation zwischen Mensch und Tier geführt.
Nächster Stammtisch am Freitag, 3. Februar 2017, ab 17:00 Uhr im Gasthaus Kracher, Neusiedl bei Güssing.

Vom Metalldreher zum Leiter eines Hauses der Begegnung

Neo-Güttenbacher Michael Heftrich wuchs in einem luxemburgischen Dorf auf und wendete sich nach seiner Meisterprüfung als Metalldreher dem Beruf eines Arbeitserziehers zu. Ein Obdachlosen-Projekt war der Auslöser. Später arbeitete er auch mit leicht gehandicapten Jugendlichen. Diesen Beruf liebte er und begann nachzudenken, wie er in stärkerem Maß zu mehr Lebensqualität in seiner Region beitragen kann. Er bildete sich im Management-Bereich weiter und reichte bei LEADER das Projekt für ein Haus der Begegnung in Untereisenbach ein, einem Grenzort, wie geschaffen für kulturelle Begegnungen und zum Brückenbau zwischen verschiedenen Ethnien. Dieses Traumprojekt konnte er 2005 nach fünfjähriger Wartezeit auf eine positive Erledigung verwirklichen.

Vom Haus Utopia zur Gemeinwohlökonomie in Fürstenfeld

Dank einer sorgfältig zusammengestellten Beamer-Schau konnten sich die Gäste, die aus vier Bezirken gekommen waren, von der staunenswerten Leistung des Luxemburgers überzeugen. Einrichtung, Projekte, Kulturleben und Gastronomie beeindruckten gleichermaßen. Auch bekam man ein wenig Einblick in die Schönheit und Lebensqualität des kleinen Herzogtums. Besonders gefielen den Teilnehmenden die originellen Bastelarbeiten und Bäckereien, die von Jugendgruppen, Pfadfindern und Seniorenvereinen im Haus der Begegnung angefertigt wurden. Freimütig und anschaulich schilderte Michel Heftrich die Geschicke des Hauses mit allerlei Highlights und Flops und erzählte, wie eine schwere Erkrankung sein Leben veränderte. Sein großes Projekt begann durch die Errichtung paralleler Einrichtungen zu bröckeln und war schließlich aus Kostengründen nicht mehr zu erhalten. Durch die seltsamen Wege des Schicksals lebt Michel Heftrich zur Zeit teils in Güttenbach, teils in Deutsch Kaltenbrunn und nimmt am Aufbau des Gemeinwohl-Projektes in Fürstenfeld teil. Dieses ermöglicht ihm, seine Erfahrungen einzubringen und seinen Traum von Gemeinschaftsprojekten in unserer Region in anderer Form fortzusetzen.

Upcycling, Recycling-Kunst und Repair-Cafés

Die besondere Leidenschaft des Neo-Burgenländers, der sich schon gut integriert hat, gilt jedoch der künstlerisch-handwerklichen Gestaltung durch sogenanntes Upcycling, also Recycling mit gestalterischer Aufwertung des ursprünglichen Produktes. Dabei steht er Jung und Alt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Seine pädagogischen und handwerklichen Fähigkeiten stellt er gerne bei den Repair-Cafés genannten Treffen in unserer Region zur Verfügung. Michel war nicht nur spezieller Gast des Abends, sondern brachte auch einige Terminhinweise mit. Er freut sich sowohl über Einladung zu Vorträgen als auch über Möglichkeiten zur Mithilfe in Repair-Cafés und Kreativprojekten mit jungen und älteren Leuten.

Vorstellungsrunde und Diskussion über Mensch und Natur

Freilich kamen auch die anderen Stammtisch-BesucherInnen zu Wort. Die Vorstellungsrunde diente Projektvorstellungen, Terminhinweisen, dem Gedankenaustausch und dem Netzwerken. Nicht untypisch für ein solches Treffen war die Begegnung von zwei Stammtisch-Gästen, die amüsiert feststellten, dass sie am selben Ort arbeiteten. Dominierten beim letzten Stammtisch Unterhaltungen über Gesundheit und Ernährung, so wurden diesmal Gespräche über Umsetzung von Erlerntem im täglichen Leben und die Kommunikation zwischen Mensch und Tier geführt.
Nächster Stammtisch am Freitag, 3. Februar 2017, ab 17:00 Uhr im Gasthaus Kracher, Neusiedl bei Güssing.


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