Gemeinnützige Nahversorgung Info BODENKALK

> Korrespondenz Gemeinnützige Nahversorgung (Offener Brief…)

BODENKALK

Herr Alois Kemmer bemüht sich derzeit, das folgende Problem vieler Biobauern transparent zu machen und freut sich über Unterstützung:

„Mein Name ist Alois Kemmer, ich bin der Initiator der inzwischen schon Österreichweit bekannten Initiative „Gemeinnützige Nahversorgung“ http://www.nahversorgungs.net


Das Problem:

Bio wird immer mehr von der Industrie vereinnahmt und den Biobauern wird beispielsweise verboten, in altbewehrter Weise natürlichen Kalk als Düngemittel und gleichzeitig auch als Pflanzenschutzmittel einzusetzen – offenbar nur deshalb um stattdessen hunderte industrielle  „Mittelchen“ recht teuer verkaufen zu können.


Ich bin Mitglied einer Hofgemeinschaft, uns wird genau deshalb das Biozertifikat verweigert, aber ich habe den Kampf dagegen aufgenommen (wenn nötig bis zum Höchstgericht!), weil wir „Pestizidfreie Landwirtschaft“ nach den Methoden des http://www.umweltbund.de (bitte unbedingt ausführlich anschauen) betreiben wollen – ohne dadurch (kurioserweise!!!) das Biozertifikat zu verlieren.


Wenn wir Biobauern auch entsprechende  Unterstützung von der Politik bekommen würden, dann könnte daraus tatsächlich ein neuer Standard entstehen – „Pestizidfreie Landwirtschaft“ …!!

Interessierte mögen sich bitte bei Herrn Kemmer nach weiteren Details erkundigen.

Apropos natürlicher Kalk:

Wir sind ganz gut im Vernetzen, aber definitov keine Bodenkalk-Experten… Allerlei über verschiedene Kalk-Arten fanden wir auf dieser Seite:

http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/nutzgarten/duengung-mit-kalk-zum-ernte-erfolg-54786?page=2

Sehr geehrter Herr Minister Andrä Rupprechter!

Als einfacher Bürger, der seinen „Ruhestand“ der Gesinnungsgemeinschaft „Gemeinnützigen Nahversorgung“ – http://www.nahversorgungs.net – widmet, wende ich mich hoffnungsvoll direkt an Sie als höchste Instanz, in dieser für die Allgemeinheit sehr wichtigen Anliegenheit:

Pestizidfreie Bio-Landwirtschaft sollte nach Meinung unserer Gesinnungsgemeinschaft von der Politik gefördert- zumindest aber nicht behindert werden.
Es kann doch nicht im Sinne einer verantwortungsbewussten Landwirtschaftspolitik sein, dass ein Bio-Landwirt gezwungen wird, Pestizide zur Krankheitsbekämpfung einzusetzen, nur weil es ein offenbar sinnwidriges „Kalkverbot“ zu geben scheint, das aussichtsreiche Möglichkeiten zur Gesund-Erhaltung der Pflanzen verhindert.
Das Regierungsprogramm und Ihre Aussagen anlässlich Ihres Amtsantrittes lassen die Hoffnung zu, dass sie weitestgehend unsere Gesinnung teilen. Ich möchte mich hier möglichst kurz halten und Sie ersuchen, folgende Links anzusehen:
http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/index.html
http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/grundsatz_diskussion.html
http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/politik.html

In der Hoffnung dass Sie unsere Initiativen würdigen und unterstützen werden, ersuche ich Sie darum, auf die entsprechenden Personen und Institutionen einzuwirken, sodass in der Angelegenheit „Branntkalkverbot im Bio-Landbau“ allgemeingültige Fortschritte über eine sachlich geführte Diskussion der betreffenden Entscheidungsträger erzielt werden können.
Leider werden unsere rein privaten Initiativen von den eigentlich zuständigen Institutionen ignoriert und vielfach keiner Antwort würdig befunden. Ein Beispiel dafür ist das Schreiben an FIBL-Österreich – siehe unten – das bisher ohne erkennbare Reaktion und ohne Antwort geblieben ist.

Diesen Schriftverkehr werde ich auf unserer Webseite zugänglich machen. Wir würden uns sehr über eine Antwort von Ihnen freuen.
Ich wünsche Ihnen persönlich viel Kraft, Ausdauer und Energie zur Bewältigung Ihres schwierigen Ministeramtes.
Mit freundlichem Gruß

Alois Kemmer, Pensionist und Initiator der „Gemeinnützigen Nahversorgung“
8082 Kirchbach 23b
Tel.: 0676 9645604

Screenshot 2014-01-24 06.40.28