UBUNTU Freiheitsbewegung

Screenshot 2016-03-27 19.58.37Was ist UBUNTU?

Das Wort Ubuntu stammt aus einer afrikanischen Sprache und bedeutet „Menschlichkeit gegenüber Anderen“. Es ist „der Glaube an etwas Universelles, das die gesamte Menschheit verbindet“. Die UBUNTU-Community in aller Welt möchte in diesem Sinn zusammenarbeiten. Diese natürlichen Grundsätze dienen als Basis für ein friedliches, konstruktives Zusammenleben und sollen Verbreitung und Anwendung für eine künftige Gesellschaft des Miteinander finden.

Desmond Tutu beschreibt Ubuntu so:

„Ein Mensch mit Ubuntu ist für Andere offen und zugänglich. Er bestätigt andere und fühlt sich nicht bedroht, wenn jemand gut und fähig ist. Denn er oder sie hat ein stabiles Selbstwertgefühl, das in der Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen verankert ist.“ – Erzbischof Desmond Tutu in „No Future Without Forgiveness“ („Keine Zukunft ohne Vergebung“)

Am 25. März 2016 fand im vollen Vortragssaal des Schutzhauses auf der Schmelz ein UBUNTU-Treffen statt, zu dem Initiator Michael Tellinger aus Südafrika angereist war. Es herrschte freudige Stimmung und der Vortrag, ausgezeichnet simultan übersetzt von Salwa Maghsood , war schwungvoll und klar.

Michael Tellinger führt aus, dass er den Begriff „Kontributionalismus“ prägte, ehe er zufällig auf den Begriff „Ubuntu“ stieß. Nun verwendet er das Wort „Ubuntu“, wenn es um die Traditionen der Humanität und des Miteinander geht, die in großen Zeitläufen mehr und mehr schwanden und zu denen wir nun zurückkehren. Das Wort „Kontributionalimus“ verwendet er im sachpolitischen Zusammenhang, also wenn es darum geht, neue Formen des Miteinander zu schaffen, von einer neuen Kommunikationskultur bis zur Vision von der kompleten Abschaffung des Geldes.

Der sonnige Südafrikaner wird nicht müde zu betonen, dass es sich bei UBUNTU, das mittlerweile in mehreren Staaten in aller Welt Fuß gefasst hat, um keine herkömmliche politische Bewegung handelt, die sich gegen das bestehende System richtet oder gar Mißstände bekämpfen möchte. Ganz im Gegenteil fokussiert sich die Bewegung auf das Beschreiten neuer Wege, auf das Ausloten von Möglichkeiten wie beispielsweise eines wachsenden Angebotes von Open Source-Leistungen und vemehrter Zusammenarbeit im jeweiligen regionaler Bereich.

Im weiteren Verlauf kam Prof. Dr. Franz Hörmann (Buch „Vom Ende des Geldes“) zu Wort und in einer abschließenden Arbeitsgruppe wurdem Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Österreich erwogen.

Kontakt:

 

 

Siehe auch unseren älteren Beitrag UBUNTU Contributionism – https://akademiestegersbach.wordpress.com/fachgruppen/netzwerke-freunde/ubuntu-contributionism/

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