Es geschieht, was wir tun…

12. Jänner 2017 ls

Es geschieht, was wir tun…

In Abwandlung des berühmten Zitates „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es…“ hier einmal eine andere Formulierung.

dscn0242Es geschieht, was wir tun bzw. es realisiert sich, was wir denken.  Das klingt sehr trivial. Und dennoch ist es vielen Menschen noch nicht in voller Konsequenz  bewusst, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität gestalten. Mit Gedanken, mit Worten,  mit Gefühlen.

An dieser Stelle dient das obige Sprüchlein lediglich als Überschrift, die in Zusammenhang mit dem Jahresanfang steht, mit Zukunftsgedanken, mit Planung, mit der äußerst verwirrenden Situation unseres Planeten, mit erhofften und befürchteten Veränderungen…

Wieder und wieder und wieder betonen wir, dass der Kurs der Kristallquelle ein Kurs der Achtsamkeit, der Mäßigung, der Mitte, der Eigenverantwortung und der Zusammenarbeit ist.

Besorgt haben wir in den vergangenen Monaten die wachsende Entzweiung in unserem Land und überhaupt beobachtet, der integrierende Kräfte etwas hilflos entgegenzuwirken trachten.

In einer derart konfusen und unstabilen Zeit ist es von größter Bedeutndung, stabilisierend zu wirken. Doch dies bedeutet nicht, Menschen zu beschwichtigen und einzulullen, sondern sehr wohl aufklärend über die Vorgänge auf unserem Planeten tätig zu sein, aber dabei der Verantwortung gewahr sein, dass es zu keiner Eskalation kommt.

Die Wahrheit ist zumutbar, dieses Ingeborg Bachmann-Zitat hat etwas Andeutendes.

cimg9371Fakt  ist, die Menschen sollten nicht unentwegt belogen werden. Es sollte ihnen nicht Grundlegendes verheimlicht werden. Sie sollten nicht an ihrer Entwicklung gehindert werden. Und sie sollten weder durch chemische Einflüssen noch durch ein antiquiertes Bildungssystem noch durch abstumpfende Musikberieselung verdummt und betäubt werden.

In diesem Kontext sollten Begriffe wie Menschenwürde und Menschenrechte gründlichst unter die Lupe genommen werden. Wie sieht es mit ihnen aus, wer schützt diese Werte?

Es gibt Menschen in unserem Land, die mehr und mehr hinterfragen, ob ihre Interessen von denjenigen, die angeblich ihre StellvertreterInnen sind, wirklich wahrgenommen werden. Da sist legitim. Aber auch hier ist Frontenbildung zu vermeiden. Stattdessen sollte das Erwachen der BürgerInnen ernst genommen werden, und sie sollten mehr in die Gestaltung unsrer Gesellschaft eingebunden werden.

Mit größter Entschiedenheit distanzieren wir uns jedoch von allen Menschen und Gruppierungen, die sich mit recht untauglichen Mitteln eigene Staatengebilde und Gesetze schaffen wollen. Es hat den Anschein, dass sie von so manchem Wolf im Schafspelz irregeführt werden, aber das ist nur eine Überlegung.  Es ist schwer zu durchblicken, was nun derr Realität entspricht und was nicht.

Wesentlich ist nur, dass Lügengebäude früher oder später zusammenbrechen.

Wunderliche Behauptungen kursieren von der Abschafung essentieller Rechte bis zu Absichten, uns in totale Sklaverei zu führen. Gerüchte von drohender Massenvernichtung und viel anderes angstmachendes Geschrei kursiert.

Recherchieren ist ein Weg, sich gut informieren. Halb verrückt werden vor Angst ist kein Weg. Naiver Optimismus  kann sich als Trug erweisen, doch kritisches Beobachten,Wachsamkeit, Hinterfragen kann die Augen öffnen und uns die Kraft geben, sich für einen individuellen Weg zu entscheiden.

Ja, wir können wählen. Wir können wählen mit jedem Einkauf, mit jedem Lokalbesuch, mit der Entscheidung, ob und was wir uns im Fernsehen und im Kino anschauen, welche Musik wir hören… Mit jeder Wahl stelen wir die Weichen. Wir gestalten unsere Realität.

Und nicht nur die, die wir gewählt haben, die uns kontrollieren, die unsere Befunde erstellen, die vermögend sind…

Ein Tipp: ab und zu in Rube hinsetzen und sich der Macht bewusst werden, mit der wir ausgestattet sind. Und überlegen, wie wir von dieser Macht weise Gebrauch machen. Und es tun.

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