Berichte von den Stammtischen

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>> Sonstige Berichte von uns…


Bericht Stammtisch 7. April 2017

Eine kleine, feine Runde und damit man sieht, wie unterschiedlich unsere Stammtisch-Runden verlaufen, wobei das freilich auch von der Zusammensetzung der jeweiligen Runde und den Tagesqualitätem abhängt, hier die nächste Zusammenfassung:

Zwei Schwerpunkte beherrschten den Abend. Anfänglich wurden ausgiebig Gespräche über Kunst und Kultur geführt. Schließlich Themenwechsel. Im zweiten Teil des Abends berichteten Gäste über ihre Reiseimpressionen in fernen Ländern. Asiatische Länder wurden verglichen und ein jüngerer Teilnehmer berichtete von seinen Erlebnissen in Neuseeland und Australien.

Die Gespräche drehten sich auch um die Absage des Schamanen-Workshops und es wurde diskutiert, ob die monatlichen Stammtische weitergeführt werden sollen oder nicht. Es wurde die Bitte geäußert, weiter dran zu bleiben. Es gibt natürlich Pros und Contras. Vorerst wird kein weiterer Termin ausgeschrieben, aber das kann noch erfolgen.

Die Aktions- und Kulturtage 2017 werden stattfinden, wenn auch weitaus schlichter und stiller als im Vorjahr. Mangels jeglicher Unterstützung ist wenig Motivation gegeben und dazu kommt noch ein unvorhergesehenes Projekt, das viel Zeit in Anspruch nimmt.

Ja, die Zeit fordert uns allen Flexibilität und Eigeninitiative ab…

Bericht Stammtisch 3. März 2017

Unser März-Stammtisch war schwach besucht, dafür waren die Gespräche umso konstruktiver. Die Themen: Bürgerbeteiligung, EU-Förderungen, Leader-Projekte, neue Projekte für Jugendliche, Gemeinwohlökonomie, Ernährungs-Autarkie, Komfortzone, Prägung, Persönlichkeitsentwicklung, Chancen, erfolgreiche Projekte, Weltlage, Länder-Vergleiche. Näcbstes Treffen (April-Stammtisch): 7.4.2017, ab 18:30 Uhr. Spezialhema: Reiseberichte.

Bericht vom Stammtisch 9. Februar 2017

Der Bericht wurde am 10.2.2017 in den Bezirksblättern Online veröffentlicht:

http://www.meinbezirk.at/guessing/lokales/ein-luxemburger-bringt-wertvolle-erfahrungen-mit-nach-oesterreich-d2019692.html

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Die beliebten monatlichen Stammtische der Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie werden nach längerer Pause seit Jänner 2017 fortgesetzt. Beim Februar-Stammtisch am 9.2.2017 berichtete Michel Heftrich von seinen Berufserfahrungen in Luxemburg, aber auch darüber, was ihn momentan beseelt.

Vom Metalldreher zum Leiter eines Hauses der Begegnung

Neo-Güttenbacher Michael Heftrich wuchs in einem luxemburgischen Dorf auf und wendete sich nach seiner Meisterprüfung als Metalldreher dem Beruf eines Arbeitserziehers zu. Ein Obdachlosen-Projekt war der Auslöser. Später arbeitete er projektbezogen auch mit leicht gehandicapten Jugendlichen. Diesen Beruf liebte er und begann nachzudenken, wie er in stärkerem Maß zu mehr Lebensqualität in seiner Region beitragen kann. Er bildete sich im Management-Bereich weiter und reichte bei LEADER das Projekt für ein Haus der Begegnung in Untereisenbach ein, einem Grenzort, wie geschaffen für kulturelle Begegnungen und zum Brückenbau zwischen verschiedenen Ethnien. Dieses Traumprojekt konnte er 2004 (Phase 1) nach vierjähriger Wartezeit auf eine positive Erledigung verwirklichen. Die Phase 2 des Projekts folgte dann 2010 und wurde umbenannt auf „KultOUR-Déppen“. „Déppen“ heißt auf Luxemburgisch „Topf“ und „Our“ heißt der Fluss, der durch die Ortschaft fließt.

Vom Haus Cultopia zur Gemeinwohlökonomie in Fürstenfeld

Dank einer sorgfältig zusammengestellten Beamer-Schau konnten sich die Gäste, die aus vier Bezirken gekommen waren, von der staunenswerten Leistung des Luxemburgers überzeugen. Einrichtung, Projekte, Kulturleben und Gastronomie beeindruckten gleichermaßen. Auch bekam man ein wenig Einblick in die Schönheit und Lebensqualität des kleinen Herzogtums. Besonders gefielen den Teilnehmenden die originellen Bastelarbeiten und Bäckereien, die von Jugendgruppen, Pfadfindern und Seniorenvereinen im Haus der Begegnung angefertigt wurden. Freimütig und anschaulich schilderte Michel Heftrich die Geschicke des Hauses mit allerlei Highlights und Flops und erzählte, wie eine schwere Erkrankung sein Leben veränderte. Sein großes Projekt begann durch die Errichtung paralleler Einrichtungen zu bröckeln, weil dadurch in der dünnbesiedelten Region die potenziellen Mitwirkenden fehlten. Im Moment ist er auf der Suche nach (einem) Idealisten/in, um das Haus mit neuem Leben. zu beleben. Durch die seltsamen neuen Wege der Liebe lebt Michel Heftrich zur Zeit teils in Güttenbach, teils in Deutsch Kaltenbrunn und nimmt am Aufbau des Gemeinwohl-Projektes in Fürstenfeld teil. Dieses ermöglicht ihm, seine Erfahrungen einzubringen und seinen Traum von Gemeinschaftsprojekten in unserer Region in anderer Form fortzusetzen.

Upcycling, Recycling-Kunst und Repair-Cafés

Die besondere Leidenschaft des Neo-Burgenländers, der sich schon gut integriert hat, gilt jedoch der künstlerisch-handwerklichen Gestaltung durch sogenanntes Upcycling, also Recycling mit gestalterischer Aufwertung des ursprünglichen Produktes. Dabei steht er Jung und Alt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Seine pädagogischen und handwerklichen Fähigkeiten stellt er gerne bei den Repair-Cafés genannten Treffen in unserer Region zur Verfügung. Michel war nicht nur spezieller Gast des Abends, sondern brachte auch einige Terminhinweise mit. Er freut sich sowohl über Einladung zu Vorträgen als auch über Möglichkeiten zur Mithilfe in Repair-Cafés und Kreativprojekten mit jungen und älteren Leuten.

Vorstellungsrunde und Diskussion über Mensch und Natur

Freilich kamen auch die anderen Stammtisch-BesucherInnen zu Wort. Die Vorstellungsrunde diente Projektvorstellungen, Terminhinweisen, dem Gedankenaustausch und dem Netzwerken. Nicht untypisch für ein solches Treffen war die Begegnung von zwei Stammtisch-Gästen, die amüsiert feststellten, dass sie am selben Ort arbeiteten. Dominierten beim letzten Stammtisch Unterhaltungen über Gesundheit und Ernährung, so wurden diesmal Gespräche über Umsetzung von Erlerntem im täglichen Leben und die Kommunikation zwischen Mensch und Tier geführt.


Nächster Stammtisch am Freitag, 3. März 2017, ab 17:00 Uhr im Gasthaus Kracher, Neusiedl bei Güssing.


Bericht vom Stammtisch 20. Jänner 2017

Erfreulicherweise besteht nach wie vor Interesse am Stammtisch. Gleich drei neue BesucherInnen erschienen zu unserem ersten Stammtisch nach langer Unterbrechung. Auch die Wirtin unseres neuen Stammlokals setzte sich zu uns und hörte interessiert zu. Auch einige „Kurzzeit“-ZuhörerInnen fanden sich zwischendurch ein. Gerne gekommen wären Schamane Friedensreich, Autorin Ginnie Diomis und Künstlerin und Neo-Burgenländerin Kerstin Rajnar aus Eberau (beide Damen sind auch bei unserem Frauennetzwerk), doch sie waren leider verhindert. Die arktischen Temperaturen schreckten so manche ab, die gerne gekommen wären. Das Treffen gestaltete sich dennoch dicht und vielseitig. Zahlreiche Projekte konnten vorgestellt werden. Weitere, die nur „in Druckform“ mit dabei waren, kamen diesmal nicht zu Zug. Für das nächste Treffen wurde der Termin und ein kurzer Vortrag festgelegt.

Vorgestellte Projekte, Kulturschaffende aus unserem Netzwerk, Produkte und Werke:

  • Gemeinwohlprojekt Fürstenfeld, Steiermark
  • Die Wurzelwerkerinnen, Oststeiermark
  • Repair-Cafés in unserer Region
  • Neue-Medizin-Projekt in Königsdorf, Bezirk Jennersdorf
  • Netzwerk der Pioniere von Petra Kaltner, Pustritz
  • Nachhaltigkeits-Katalog der Kristallquelle
  • Naturgarten-Projekt von Albert Spitzer, Keutschach >> Das Naturgarten-Projekt
  • Upcycling-Lampen (Windlichter) von Adelheid/Heidi Nikitscher, Deutsch Kaltenbrunn
  • neue Broschüre der Initiative Kulturpass Burgenland 2017, künstlerisch gestaltet von Adi Schmölzer, der auch ein Kultur-Buddy-Logo beisteuerte
  • Adi Art Bags – Kunsttaschen von Adi Schmölzer, Design by Elke Schmölzer
  • Klang-Dom von Adelheid Nikitscher für Klangreisen, Deutsch Kaltenbrunn
  • 11er-Nützlinge (Art Tauschkreis), Südburgenland >>  Die Nützlinge
  • GAIA-Kunstkarten von Gia Simetzberger
  • Coisa Linda-Duo Günther Schalk (Gitarre) und Regina Fröhlich (Gesang)
  • Film „Tomorrow“ über Lösungen
  • Terminhinweis auf den Schamanen-Workshop von Nagual Uchu im April 2017, mitveranstaltet von der Nachhaltigkeitsakademie Kristallquelle und vom Burgenländischen Kulturbund
  • Gesundheitsstammtisch des ATYAN-Zentrums in Wagenhals und seine Entstehung

Projekte, deren Vorstellung aus Zeitgründen unterblieb und über die auf andere Weise berichtet werden wird:

  • AGNIHOTRA-Szene in Österreich und Deutschland >> Agnihotra-Projekte
  • Casa IoSono (Veranstaltungsort, Klangzentrum), Graz
  • John Rabitsch, Gold-Information, St. Veit an der Glan
  • CETA & Co-Appell von Friedensreich
  • Pentagondodekaeder-Projekt, Neusiedl b.G.
  • Frauennetzwerk Kristallquelle
  • Eduard Zieger – Ernährungstipps
  • ja und es gäbe immer noch weitere…

BEDARF, ZIELE – Übereinstimmung gab es bei allen Anwesenden,

  • dass ein Termin – und ein Ressourcen-Portal zum Selbsteintragen in allen Regionen vonnöten wäre
  • dass mehr Informationsaustausch zwischen benachbarten Regionen erfolgen sollte und der Informationsfluss entsprechend zu verbessern wäre
  • dass es möglichst viele nachhaltige Projekte geben sollte, von Repair-Cafés bis Gemeinschaftsgärtnern, insbesondere wäre Essbares in bester Qualität in allen Orten sinnvoll (vgl. „Essbare Städte“-Projekte)
  • dass die Naturgarten-Idee in Fürstenfeld Aufnahme finden soll

Über das Wie wurde laut nachgedacht. Die Begegnungen wirkten auf alle Anwesenden motivierend und ermutigend..

Das Netzwerk erweitert sich, Gegenbesuche und Konaktaufnahmen wurden beschlossen.

Details zu den hier aufgezählten Aktivitäten folgen.

krist_4313Lygia Simetzberger (Kristallquelle) berichtete von der Entstehung und von den Zielen des Projektes Kristallquelle. Dass sich die „Kristallquelle“ als politisch unabhängiger regionaler Stützpunkt versteht und dass die Idealvorstellung eines Forums am Anfang des Projektes stand (diese Forums-Eigenschaft ist zumindest keimförmig im Stammtisch enthalten).

Ihren Beobachtungen zufolge bestehe regional kein Interesse an einem von der Basis getragenen ganzheitlichen Projekt (Anmerkung: Mit dem Begriff „ganzheitlich“ können viele Menschen noch nichts anfangen). Die Kristallquelle ist und bleibt als Teil des weltweiten Nachhaltigkeits-Netzwerks bereit, bis Nutzen und Bedeutung solcher Initiativen mehr und mehr erkannt werden.

Zur Zeit zeigt sich Folgendes:

  • Die Menschen in unserer Region, die an Kommunikation interessiert sind, bevorzugen einen örtlichen Fixpunkt (daher nun ein Stammlokal für unseren Stammtisch und keine Wanderungen von Ort zu Ort mehr, die ja eigentlich als Entgegenkommen gedacht waren)
  • Bevorzugt werden Vorstellungsrunden und Produkt-Präsentationen, Informationsaustausch, Netzwerken, Möglichkeit zur Eigenwerbung. Konferenzen und Arbeitskreise finden hingegen regional wenig Anklang. An Vorträgen und Kursen besteht ein großes Angebot. Die Kristallquelle agiert daher im Umfeld, was den Bildungsbereich anbelangt, weiterhin nur subsidiär.
  • Man erfährt gerne Neues und wertet die neuen Informationen für sich aus. Gemeinsame Veranstaltungen stehen hingegen nach wie vor nicht im Vordergrund. Es bleibt also vorerst bei individueller Umsetzung mit Informationsaustausch untereinander.

Weiter also wie bisher: monatliche Treffen, sporadisch Sonderveranstaltungen und überwiegend online präsente Informationstätigkeit (Berichte, Adressen, Dokumentation, Termin-Tipps, Links).

Nächster Kristallquelle-Stammtisch am Donnerstag, 9. Februar 2017 ab 17:00 Uhr  in unserem Stammlokal!

Programm: https://akademiestegersbach.wordpress.com/termine-aus-der-fachgruppe/kristallquelle-stammtische/programm-stammtisch/

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