Auslaufmodell Hickhack

ls 06 02 2016

Es dürfte sich zu einigen Menschen noch nicht durchgesprochen haben, dass all das ermüdende politische Hickhack ein Auslaufmodell ist.
Dass eine neue Gesprächs- und Arbeitskultur Gebot der Zeit ist.

Zusammenarbeit haben wir offenbar noch nie wirklich gelernt. Sonst sähe die Welt anders aus!

Statt die Zeit mit einer Analyse des Schlamassels zu vergeuden, wollen wir uns lieber Alternativen anschauen.

Gehen wir einmal davon aus, dass ein Dorf, ein Land als Organismus zu betrachten ist. Wie absurd wäre es, wenn sich ein Organismus ständig selbst bekämpft?

Von einem gesunden Organismus erwartet man ein Wirken zur Selbsterhaltung.
Wie weit sind unsere gesellschaftlichen Organismen – Gemeinden, Länder – davon entfernt!

Ein Ausweg? Patentrezepte gibt es nicht. Aber man sollte sich dringend über neue Spielregeln und Modelle unterhalten. Denn die bisherigen Regeln verhindern und untergraben Lösungen, die auf Konsens aufgebaut sind.

Ist denn eine unsichtbare Macht daran interessiert, uns an einem gedeihlichen Miteinander zu hindern? Solchen Mumpitz glaube ich nicht.
Es ist wohl eher der Fall, dass wir es sind, die sich in beispielloser Verblendung behindern.

Es gilt, die Ursachen und Mechanismen zu durchschauen.
Das ist vielleicht streckenweise unbequem, aber es befreit!

Mit ein klein wenig kritischem Verstand können wir erkennen, dass Parteien und
Clubzwänge Sand im Getriebe eines funktionierenden Gemeinwesens sind – sofern man Parteiinteressen vor das Gemeinwohl stellt.

Ich vermute stark, das Einlernen echter Demokratie und Zusammenarbeit bedarf mediatorisch geschulter Moderatoren, um das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen in Gang zu bringen.
Weil wir es nie richtig gelernt haben.

Es versteht sich wohl von selbst, dass schon Kinder lernen sollten, gemeinsam Ziele zu erreichen.

Ich habe mich bewusst kurz gefasst und gedanklichen Spielraum gelassen.

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